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Gesunder Hund - glücklicher Mensch

Hundefutter (Rubrik: ironische Geschichten)

Für Menschen ist eine frische und möglichst wenig behandelte Nahrung am gesündesten. Für unsere Hunde gibt es Dosen- und Trockenfutter für die Ernährung.
Zootiere aber bekommen rohes Futter. So ganz verstehe ich das nicht; da das Gesündeste für unsere Hunde und Katzen industriell hergestelltes Futter ist, muss das doch auch für deren Vorfahren gelten – schließlich ist der Mensch viel schlauer als die Natur. Aber vielleicht liegt es ja daran, dass es noch keine so großen Dosen gibt, dass eine komplette Mahlzeit für z.B. einen Löwen da hinein passt.

Schauen wir uns das Hundefutter mal genauer an.
Eine gesunde Mahlzeit für Hunde ist das auf extra dafür gezüchteten Nassfutter-Bäumen wachsende Nassfutter.  Auch, wenn die Früchte an Bäumen wachsen, konnte man die natürlichen Stoffe daraus fast komplett eliminieren und durch künstliche ersetzen. Sie wachsen – ähnlich wie z.B. Walnüsse in Schalen wachsen – in einem Behältnis namens „Dose“ heran. Diese umhüllt die weiche Frucht, so dass ihre natürliche Konsistenz bis zur Hundemahlzeit erhalten bleibt. Je nach Baum kommen dabei verschiedene Geschmacksrichtungen heraus. Für Abwechslung ist also gesorgt.


Vielleicht noch gesünder, auf jeden Fall für HundehalterInnen noch praktischer, sind die an Büschen wachsenden Trockfutter-Beeren. Verschiedene Büsche bieten verschiedene Geschmacksrichtungen. Sind die Früchte reif, werden sie abgeerntet und in praktischen Tüten verpackt. Dadurch, dass die Früchte nahezu keine Feuchtigkeit enthalten, sind sie leicht und somit besser nach dem Einkauf zu transportieren. Auch hier sind die unnötigen natürlichen Vitalstoffe heraus gezüchtet und durch wertvolle, künstliche Produkte ersetzt. Der Hersteller ist so freundlich, darauf hinzuweisen, dass dem Hund ausreichend Wasser zur Verfügung stehen muss. Man kann das aber auch einfacher handhaben, indem man die Trockenfrüchte vorher in Wasser einweicht. Das gibt eine schöne, gleichmäßige, breiartige Konsistenz.

  





Beiden gemeinsam ist, dass die liebevoll gezüchteten und abgeernteten Früchte den HalterInnen keine große Arbeit mehr machen. Sie werden deshalb auch Convenience-Produkte (Convenience Food = englisch für "bequemes Essen") genannt. Da bleibt dann noch genug Zeit für wichtige Dinge, wie ein paar Likes per Smartphone zu verteilen, stundenlang im Internet zu surfen oder zu chatten, Fernsehen und mehr.

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